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Malteser in Überlingen

AMALIE - Ambulanter Malteser und Liebenauer Kinder - und Jugendhospizdienst

Die Diagnose einer lebensbegrenzenden Krankheit beim eigenen Kind ist für eine Familie niederschmetternd: Danach ist nichts mehr wie es vorher war. Familien fühlen sich mit ihren eigenen Nöten oft allein gelassen. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst AMALIE (Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst) macht sich zur Aufgabe Familien im Raum Bodensee-Oberschwaben in dieser schwierigen Situation zu begleiten und zu unterstützen. Getragen wird der Dienst vom Malteser Hilfsdienst e. V. und der Stiftung Liebenau, die am 16. März 2010 den Kooperationsvertrag unterzeichneten.
 
Unter diesem Dach sind verschiedene Angebote vereint, wie etwa die sozialmedizinische Nachsorge oder die mobile Kinderkrankenpflege. Außerdem ist die Stiftung Liebenau an dem stationären Kinderhospiz in Bad Grönenbach bei Memmingen beteiligt.
 
Ist ein Kind schwer erkrankt, rückt bei der Begleitung die gesamte Familie in den Fokus. Die Unterstützung kann dabei viele Gesichter haben. Ehrenamtliche kümmern sich um das kranke Kind ebenso wie um die Geschwisterkinder oder die Eltern. An oberster Stelle steht „Zeit zu haben“: zum Spielen, zum Vorlesen, für die Hausaufgabenbetreuung, für Gespräche oder für die Begleitung zum Arzt.
 
Bei der Unterstützung von Familien ist der Kinder- und Jugendhospizdienst nicht nur auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen, sondern auch auf Spenden, da die entstehenden Kosten nicht refinanziert sind.
 
Ansprechpartnerinnen für betroffene Familien und für an einem Ehrenamt Interessierte
 
Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst AMALIE
Elisabeth Mogg und Christiane Röhner
Telefon: (0751) 36613-33
Ettishofer Straße 3
88250 Weingarten
E-Mail: info(at)kinderhospizdienst-amalie(dot)de
www.kinderhospizdienst-amalie.de

Siehe auch Hospiz- und Palliativdienst

Wenn Kinder und Jugendliche von Sterben und Tod betroffen sind, brauchen sie und ihre Familie besondere Unterstützung. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Vieles wächst einem über den Kopf. Fragen über Fragen und niemand oder nur wenige, die hilfreich beistehen.

Amalie begleitet Familien in denen ein schwerkrankes Kind oder ein schwerkranker Jugendlicher lebt ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung hinaus.

Amalie unterstützt auch Kinder und Jugendliche, die von einem Elternteil Abschied nehmen müssen.

Amalie möchte alle Menschen in solchen schwierigen Lebenssituationen begleiten.

 

Derzeit bieten wird Amalie im Bodenseekreis und im Landkreis Ravensburg an.
 •Begleitung von Familien mit Kindern und Jugendlichen, in deren leben Sterben, Tod und Trauer unmittelbare Wirklichkeit sind, insbesondere Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben, das das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten hat.
 •Begleitung ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung mit besonders dafür qualifizierten ehrenamtlichen Patinnen und Paten.
 •Begleitung auch in der Trauerzeit solange es die Familie wünscht.
 •Beratung durch hauptamtliche Koordinatorinnen.
 •Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen „Kind – Tod – Trauer“.
 •Bildung von Netzwerken mit anderen Partnern wie Kinderpflegediensten, Ärzten, Seelsorgern, Selbsthilfegruppen und anderen sozialen Einrichtungen.
 
Die Patinnen und Paten
 
Die Patinnen und Paten von AmaLie sind Frauen und Männer,
 •die ehrenamtlich für den Dienst tätig sind,
 •verschiedenen Alters,
 •mit verschiedenen Konfessionen,
 •und aus unterschiedlichen Lebensbezügen.
 
Ausbildung – Fortbildung – Schulung
 
Die Patinnen und Paten des Kinder- und Jugendhospizdienstes werden
 •für diese Aufgabe geschult und qualifiziert,
 •erhalten eine Supervision,
 •bilden sich regelmäßig fort,
 •und stehen unter Schweigepflicht.

Die Aufgaben entwickeln sich auch den Problemen der betroffenen Familien und werden individuell der Situation angepasst. Wir unterstützen durch unser Dasein und Zeit haben
 •die ganze Familie durch Entlastung im täglichen Leben, sodass mehr Zeit und Kraft für Notwendiges bleibt;
 •das kranke Kind durch zuhören, mit ihm spielen und gemeinsam verbrachter Zeit.
 •die Eltern durch Gespräche, individuelle Beratung, Hilfe bei Behördengängen, Vermittlung von Fachdiensten und vieles mehr;
 •die Geschwisterkinder, z. B. durch Hilfe bei den Hausaufgaben oder mit gemeinsamen Unternehmungen;
 •auch Betroffene, Verwandte, Freunde durch Offenheit für Fragen und Gespräche.
 
Unser Dienst ist für die betroffenen Familien kostenfrei. Mehr Informationen unter www.kinderhospizdienst-amalie.de.

 

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