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Malteser in Überlingen

Taifun „Haiyan“ - Malteser: 100.000 Euro für die Nothilfe

11.11.2013
Menschen suchen Zuflucht in einem Bus in Tacloban. Foto: Ranoco/Reuters

Köln. Für die ersten Nothilfemaßnahmen im Katastrophengebiet der Philippinen stellen die Malteser zunächst 100.000 Euro zur Verfügung. In der Provinz Leyte sind fast alle Krankenhäuser geschlossen. Knochenbrüche, Abschürfungen und sich ausbreitende Infektionskrankheiten wie Durchfall müssen dringend behandelt werden. Die Menschen benötigen dringend Antibiotika und auch einfache Medikamente gegen Erkältungen. Drei Tonnen Medikamente sind bereits auf dem Weg in die Region.
„Je besser die Kommunikationsmöglichkeiten werden, desto schlimmer werden die Berichte,“ so Cordula Wasser, Länderreferentin Philippinen bei Malteser International. Noch gebe es keine Nachrichten aus den zahllosen Küstenstädten und Dörfern, die betroffen sind, nur aus den größeren Städten.

Auf der Nachbarinsel von Leyte, Samar, werden die Malteser 500 Familien mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgen. Die Inseln sind jetzt über die San Juanico-Brücke wieder erreichbar.

„Die Lage auf Leyte ist nach erster Einschätzung vergleichbar mit der Lage in Sri Lanka und Indien nach dem Tsunami im Jahre 2004“, sagt der Leiter von Malteser International, Ingo Radtke.

Wegen der Transportschwierigkeiten wird das Team der Malteser erst morgen nach Tacloban aufbrechen können.

Achtung Redaktion:
Cordula Wasser, Referentin für die Philippinen und Vietnam von Malteser International, steht für Interviews und O-Töne in Köln zur Verfügung.
Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, steht in Washington zur Verfügung: Vermittlung: Tel. 0160 – 70 77 689.

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