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Malteser in Überlingen

Taifun „Haiyan“ - Malteser planen Einsatz auf Philippinen

10.11.2013
Der Taifun "Haiyan" kostete bisher zehntausend Menschen auf den Philippinen das Leben. Hunderttausende sind obdachlos und ohne Versorgung. Foto: Reuters
Köln. Nachdem Taifun „Haiyan“ schwerste Verwüstungen auf den Philippinen angerichtet hat und zehntausend Menschen ums Leben gekommen sind, planen die Malteser Nothilfe-Maßnahmen für die Überlebenden. Am Montag, 11.11., werden sich Nothilfeexperten von Malteser International und vom philippinischen Malteserorden in der vom Taifun am stärksten betroffenen Provinz Leyte ein Bild machen und erste Soforthilfemaßnahmen vorbereiten. „Der Zugang zum Katastrophengebiet ist äußerst schwierig, da der Flughafen in Tacloban zerstört ist, und daher alternative Wege gefunden werden müssen, um zu den Betroffenen zu gelangen“, berichtet Länderreferentin Cordula Wasser von Malteser International. Nach Aussagen von Projektpartnern sind auch die Evakuierungszentren und Zeltlager der Erdbebenopfer auf der Nachbarinsel Bohol von „Haiyan“ betroffen. Malteser International plant daher gemeinsam mit den lokalen Partnern die Nothilfemaßnahmen für die Erdbebenopfer auszuweiten, so Wasser. In Vietnam, wo „Haiyan“ im Laufe des Sonntags erwartet wird, bereiten sich die Malteser auf den Taifun vor. Dort betreibt die Hilfsorganisation Projekte zu Katastrophenvorsorge, unter anderem zur Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Schutzmaßnahmen. Achtung Redaktion:
Cordula Wasser, Referentin für die Philippinen und Vietnam von Malteser International, steht für Interviews und O-Töne in Köln zur Verfügung. Vermittlung: Tel. 0160 – 70 77 689.  
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