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Malteser in Überlingen

rv-news.de: August Schuler (MdL) wirbt für „Mobilen Einkaufwagen“ der Malteser

18.03.2018
Fototermin bei einem Malteser-Krankenwagen (v.l.n.r.) Vitus Graf von Waldburg-Zeil, Gernot Fuss, August Schuler (MdL), Udo Blaseg, Victoria Wolf und Norbert Scheffler. Bild: Wahlkreisbüro Schuler

Weingarten. Der Malteser Hilfsdienst e.V. und seine Angebote in der Region sowie der damit verbundene souveräne Malteser Orden als Dach der sozialen Organisation waren Themen beim Besuch des Landtagsabgeordneten August Schuler (CDU) im Zentrum der Malteser in Weingarten. Besonders einsetzten möchte sich Schuler für das Gelingen eines neuen Angebots, das darauf abzielt, dass ältere Menschen unter Begleitung ehrenamtlicher Malteser auch weiterhin selbständig ihre Einkäufe tätigen können.

Viele ältere Menschen sind in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt und können sich auch daher nur noch schlecht versorgen und zu Fuß oder mit dem Auto zum Einkaufen gehen. Dies gilt besonders für Senioren im ländlichen Raum. Aber wenn sie dies nicht mehr richtig können, wird es auch immer problematischer, zu Hause in vertrauter Umgebung leben zu können. Und genau das ist der vielfache Wunsch von Senioren. Vor diesem Hintergrund hat der Malteser Hilfsdienst für Ravensburg und Weingarten – zunächst als rein lokales Projekt – das Konzept des „Mobilen Einkaufswagens“ entwickelt. Die Idee zielt darauf ab, dass Ehrenamtliche mit einem geeigneten Kleintransporter mehrere Senioren abholen und mit ihnen zum Einkaufen fahren – inklusive eines gemeinsamen Kaffeebesuchs zum Abschluss. Wichtig ist Udo Blaseg von den Maltesern dabei nämlich auch der Gedanke, dass die Senioren nicht bedient und die Einkäufe erledigt werden, sondern dass die Senioren diese Einkäufe weiter selbst tätigen, und zwar als Gemeinschaftsaufgabe. So kann auch ein kleiner Beitrag gegen Vereinsamung geleistet werden. Diese Leistung wollen die Malteser kostenlos und damit im Ehrenamt vollbringen.

Schuler setzt sich für Unterstützung ein
Auch wenn Ehrenamtliche die eigentliche Arbeit übernehmen, so fallen dennoch Kosten an, beispielsweise für die Fahrzeuge. Für solche Leistungen stellt das Land seinerseits Mittel zur Unterstützung zur Verfügung, wenn ein Projekt als förderwürdig eingestuft wird. Nun setzt sich August Schuler dafür ein, dass der „Mobile Einsatzwagen“ diese Unterstützung erhalten wird.

Vom Krankentransport und vom Sanitätsdienst der Malteser mir ihrem markanten schwarzen Kreuz haben die meisten ja schon gehört, viele auch vom Fahrdienst, dem Katastrophenschutz (Betreuung / Verpflegung), sicher vom Hausnotruf oder auch von der Krisenintervention, wenn es um die sensible Vermittlung belastender Nachrichten geht. Dennoch leisten die Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes gerade im Landkreis Ravensburg noch sehr viel mehr: Flüchtlingshilfe (Beiträge zur Integration), der Kinderhospiz-Dienst Amalie für Familie mit schwerstkranken Kindern und der Auslandsdienst (Projekte in Rumänien). Hinzu kommen beispielsweise noch die Rettungshundestaffel und die Sanitätsreiterstaffel als spezielle, gerade auch überregionale Angebote. Eine ganz andere Seite stellt dann noch bei Festveranstaltungen und Umzügen der Malteser Fanfarenzug dar.

Kontaktpflege als Aufgabe des Abgeordneten
August Schuler war wichtig, diesen umfassenden Einblick in die Arbeit der katholischen Hilfsorganisation zu bekommen, deren letzte Instanz der souveräne Malteserorden ist. In der Verwaltung der Malteser für den Bezirk und den Landkreis in Weingarten in der Ettishofener Straße erhielt Schuler Einblicke aus erster Hand. Referenten waren Vitus Graf von Waldburg-Zeil (als Bezirksbeauftragter Vorsitzender der regionalen Malteser-Organisation), Udo Blaseg (Kreisbeauftragter des Hilfsdienstes), Norbert Scheffler (Stadtbeauftragter für Ravensburg/ Weingarten und Diözesan-Auslandsbeauftragter), Gernot Fuss (Geschäftsführer der Malteser Hilfsdienst gGmbH im Landkreis) und Victoria Wolf (Referentin beim Bezirk und bei der gGmbh). Schuler ist dabei wichtig, als Abgeordneter die hohe Qualität ehrenamtlicher Tätigkeit gerade auch im Sozialwesen kennen zu lernen, das der Staat allein nicht leisten kann.

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